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28.05.2026
12:00 Uhr
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Neue, intelligente Funktionen für Masken in Lightroom ermöglichen präzise lokale Korrekturen in der Raw-Entwicklung; das spart Zeit, erfordert aber Know-how.

Ohne lokale Korrekturen stößt die Raw-Entwicklung in Lightroom häufig an ihre Grenzen. Masken ermöglichen es, Motive partiell auszuarbeiten. Was mit einfachen Masken per Verlauf und Pinsel begann, wurde durch Bereichsauswahl und KI-gestützte Masken umfangreich erweitert.
So verlockend Masken auch sind: An den Anfang der Bildentwicklung gehören sie nicht, denn lokale Korrekturen bergen auch Risiken. Wenn Sie Bildbereiche separat bearbeiten, riskieren Sie sichtbare Kanten. Und solange Tonwerte, Weißabgleich sowie Farben und Kontrast nicht stimmig sind, lassen sich lokale Korrekturen kaum präzise ausbalancieren. Viele Anpassungen können Sie auch global vornehmen.
Diese globalen Korrekturen lohnen sich: Mit der Gradationskurve bearbeiten Sie ausgewählte Tonwerte innerhalb des Kontrastumfangs, mit dem Farbmischer selektieren Sie Farbsegmente. Mit der Funktion Punktfarbe grenzen Sie individuelle Farbbereiche exakt ein. Das genügt oft schon, um bestimmte Bildelemente unabhängig von anderen zu bearbeiten. Auch selektive Tonwertkorrekturen wie die der Lichter und Tiefen können einzelne Bildbereiche stark beeinflussen. So gewinnt beispielsweise ein zu heller Himmel ganz ohne Maskierung an Zeichnung, ein typischer Schritt bei Naturaufnahmen.